Das Vertrauen ins Essen ist erschüttert
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17. Juli 2010 - 9:27
"Die Schweizer misstrauen den Lebensmittelhändlern und ihren Produkten. Wird die Branche dem Phänomen nicht Herr, droht Konsumverweigerung....Es reicht nicht, die Biopalette zu erweitern, resümiert die Studie: «Die gesamte Wertschöpfungskette ist wichtig – Herkunft, Verpackung, Konservierung.» Biofertiggerichte, die viel Abfall verursachen, sind genauso unpassend wie Fairtrade-Produkte, die von unterbezahlten Mitarbeitenden verkauft werden. In ihrem Streben nach besserem Essen seien die Kunden permanent überfordert, sagt Hauser: «Biokarotten aus dem Ausland oder normale aus der Schweiz? Tiefgekühlte Beeren aus der Region oder importierte frische?»....Gefragt sind ehrliche, transparente Formate"
Tages-Anzeiger
17. Juli 2010 - 9:38
#1
Kann ein unehrliches Unternehemen, ehrliche Produkte verkaufen?
"gefragt seien ehrliche Formate..." sagt die GDI Studie. Aber kann ein Unternehmen, das verhindert dass die Statuten umgesetzt werden und mit Ausflüchten und Schweigen auf entsprechende Kritik reagiert, ehrliche Produkte anbieten? Also kann ein unehrliches Unternehmen, ehrliche Formate anbieten? Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Sie werden sagen, aber die Migros ist doch die beliebteste Marke. Und tatsächlich, das ist sie, und eigentlich freut es mich. Und dann doch wieder nicht, weil dies eine schizophrenen Anteil hat. Muss denn tatsächlich immer erst etwas passieren (Finanzkriese, Grounding, Lebensmittelkrise) bis die Bevölkerung die Zügel in die Hand nimmt? Insbesondere bei Migros und Coop, wäre es so einfach, man müsste nur SORGIM unterstützen. Das ist ein Klick http://www.sorgim.ch/user und entfernt und schon ist man Benutzer und somit immer informiert.
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